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14/11/17 

So, jetzt wird´ s interessant. Vorab gesagt es gibt ein wenig mehr Fisch und mehr und schöne Weichkorallen und tolle Dropp-Offs in Gegensatz zu Rarotonga. Allerdings wird hier jeder Dive-Spot auf Großfisch ins Visier genommen und nur selten erreicht. (Aussage eines Dive-Guides: letzte Woche haben wir hier einen Hai gesehen – super J. Da es auf der Insel aber LEIDER nur eine Basis gibt (Aitutaki Scuba) wurde unser Entusiasmus schnell enttäuscht, da diese Basis jegliche Professionalität vermissen ließ. Viel schlimmer wurd´s noch, die Basis liegt mitten in der Pampa und hat durchweg nur sehr mäßiges Leihequipment und auch der gesamte Eindruck wirkte ehe zufällig als geordnet koordiniert.
 

Das gesamte Gerödel (auch unser eigenes) wurde nie verschlossen und war für jedermann zugänglich – dies hing zudem noch draußen und war damit jedem Wetter ausgesetzt. Die nassen Wetsuites wurden irgendwo zwischen den anderen hingehängt u.s.w. ! Die Wäsche nach dem Dive erfolgte dann zur Krönung in einem auch nicht sehr sauberen Beton-Kübel mitten auf einer Wiese, den Logbuchstempel mussten wir zwischen Kaffeemilch , Taschenrechner und Kaffeemehl suchen. Zudem konnte hier von einem netten Empfang nicht die rede sein und so was ist uns noch nie untergekommen – wir mussten uns fast entschuldigen, das wir deren Mittagsruhe gestört haben. Wenigstens unser erfahrenen Tauchguide „Naithon“ machte nach einer Eingewöhnungsphase einen guten Job unter Wasser und taute mit der zeit auch ein wenig auf.

Die Fahrt mit dem Boot (Basis hat ein kleineres und ein größeres) dauert zum Hafen max. 5 Minuten, die Dive-Spos sind auch direkt vor Ort und ca. in der gleichen Zeit erreicht. Die Wassertemperaturen sind hier wie angedeutet schon knapp 2 Grad wärmer als auf Rarotonga, was das tauchen an sich auch mit 3 mm angenehm macht. Der Tauchgang an sich glänzt wie gesagt mit tollen Steilwänden, aber das war´s dann auch fast – aufgrund der Unmotiviertheit der Basis und fehlender Konkurrenz wurde fast immer der selbe Spot angefahren – Abwechslung war hier ein Fremdwort.

 

Der Hammer an sich sind aber dafür die fast DOPPELT so hohen Preise wie auf Rarotonga, für diese schlecht geführte Tauchschule müssten die Preise eigentlich vergleichbar deutlich unter deren liegen – aber von wegen: 1 Dive schlägt mit satten 85 NZ$ zu buchen (43 Euro), mit Leihequipment sogar 95 NZ$ ( 52,50 Euro).
Das Allerschärfste dann ist aber noch, sofern man nicht nahe der Tauchbasis gebettet ist (wie das Pacific Resort, Rino´s Appartments oder unser Are Tamanu), das man für den Pick-Up noch mal 10 NZ$ pro Person versteht sich, pro Tauchgang berappen darf und das jeden lieben Tag – Unverschämt wie wir meinen. Ein Dive liegt dann bei 105 NZ$ - Hut ab !!!

Diese Preise hängen einzig und alleine wie gesagt mit der fehlenden Konkurrenz zusammen, was sich aber nach Aussage unseres Hotel-Inhabers aber wohl bald ändern wird. Neben den katastrophalen Preisgefüge fürs tauchen wird sich dann wohl auch mehr Mühe gemacht werden mal neue und sicherlich satt vorhandenen neue Tauchspots zu offerieren. Zur Zeit fehlt der Aitutaki Scuba dazu jedenfalls jegliche Motivation. All zu viele Dives haben wir deshalb auch nicht gemacht – schade, die Insel an sich hat so eine tollen und preiswerten Eindruck auf uns gemacht – wäre das auch beim tauchen so gewesen – wär´s perfekt – hoffen wir auf ein baldige 2. Basis !

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