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08/09/17 

Diese Reise stand Anfang 2008 auf dem Programm mit dem Ziel die burmanahen Ziele, sowie Surin Islandsund Richelieu Rock zu betauchen.

Wie gesagt muß man um Richtung Koh Payam zu kommen Richtung Thailändische Grenze nach Ranong und damit kann man quasi schon Burma riechen (90 % der Einheimischen und Angestellten sind schon weit vor der Grenze Burmesen und verstehen so gut wie kein Thai mehr und english nur Bruchstücke - also alles etwas anders als bei den klassischen Südthailandtauchzielen). Von Koh Payam kann man die vorgelagerten burmesischen Inseln auch bei schlechter Sicht ohne weiteres am Horizont erahnen bzw. klar sehen. Die bekanntesten noch auf Thailandseite liegenden Inseln sind eindeutig Koh Chang und halt Koh Payam, letzteres werde ich ein wenig ausführlicher beschreiben.

Anreisemöglichkeiten sind z.B. nach Ranong 1 x täglich der Lowcostcarrier AirAsia vom Suvarnabhumi Airport, ansonsten per Tax von Phuket aus in gut 3, 5 Stunden (um die 4500 Baht) oder von BKK oder Phuket aus mit dem VIP Bus ab sehr günstigen 150 Baht -ist entsprechend für diesen Kurs natürlich umständlicher und langatmiger ! Aber als Einzelreisender kann man so eine Menge Geld einsparen und die Reisekasse schonen. Unser Transfer war wieder Mr. Köbi aus Phuket/NaiYang.

Von Ranong Pier gehts dann mit offiziellen sheduled Booten oder auch per Speedboot mehrmals täglich auf die Inseln. Koh Payamg kostet so z.B. 500 Baht z.B. 9am ab Ranong oder return um 8am ab Payam Pier in gut 30 Minuten mit dem Speedboat, die offizielle Fähre braucht schon ein paar Stunden länger - dafür aber auch nur um die 100 Baht.

Unterkunft auf Koh Payam:
Nun ist zur Zeit das nagelneue aus 2007 stammende Buffalo Bay Vacation Resort das Maß aller Dinge, auch wenn der Übernachtungspreis mit bis zu 3500 Baht in der Peak Season das Traveller Budget schon um das fast 10-fache sprengt als für urtypische aber auch nicht vergleichbare einfache Inselbungalows. Vorteil des Buffalos sind die selbst für anspruchsvollste Gäste ausgestatteten großen Einzelbungalows mit schöner eigener Terrasse und entsprechende Privatsphäre, westlichen großem Bad, TV, DVD AirCondition, Fan, Kühlschrank etc. pp. einfach alles. Lage und Ausstattung einfach top, die Leitung allerdings ist russisch , also vergesst die hyperzuvorkomende Gastfreundschaft der Thais & Burmesen. Dies ist abgesehen von der größtenteils burmesiuschen Staff aufs notwendigste beschränkt, Überraschend für solche teuren Resort sind dann allerdings auch die Nebenkosten für Getränke und Dinner etc., die mehr als human gelten und wo man sich auch schon in billigeren Resorts die Nase rümpft, warum die so niedrig in dieser Luxusklasse angesiedelt sind (Beispiel LEO Beer 35 Baht, Spring Rolls 100 Baht, 1 local Dive 1000 Baht), halt wie in den einfachsten Dschungelrestaurants oder im Village = “dem Stadtzentrum den Insel” ! Also wer auf Luxus und Komfort nicht verzichten möchte mit direkter PADI Basis am Resort (ist einzigartig auf der Insel), der ist hier bestens aufgehoben.
Günstigere Alternativen ab 200 Baht pro Nacht/Bungalow sind die bei Travellern (und auch Loose) weltweit bekannten Mr. Gao Bungalows auf der selben Inselseite mit fantastischen Schwimmmöglichkeiten auch bei Low-tide (dies ist am Buffalo dann nur schwer möglich, da das Wasser doch sehr weit zurückgeht). Mr. Gao hat noch einen Vorteil und das ist die über die Insel bekannt gute Küche am besagten Ao Kwai-Strand, der meiner Meinung nach mit seinem Flair und den ansässigen Anlagen und Restaurants den vielen größeren und bekannteren Ao Yai Beach übertrifft - ist aber Geschmackssache. Vorteil des Ao Kwai Strandes - malediventypischer schneeweisser und puderzuckerartiger Sand.

Großartige Aktivitäten gibt´s auf der Insel außer chillen und ggf. 1 x den Tempel auf dem Village Pier besuchen weniger. Abends auf 1-2 Bier oder Cocktails an der urigen Hippi-Bar am Ao Kwai treffen oder ein Dinner in den Bamboo Bungalows am Ao Yai sind daher schon eine richtige “Aktivität”. Im Village empfehle ich für Leute die irgendwann kein Thai-Food mehr sehen können das J&D-Restaurant und deutscher Leitung. Die Eigentümer Jens und seine Frau Dick zaubern hier neben Thai-Küche entsprechend West-Food wie Cordon Bleue was teilweise besser ist als hier in Germany - landstypische einheimische Bier gibts für ganz Hartgesottenen auch hier -ich war positiv überrascht in welch relaxter Umgebung man hier im Village mal Abwechslung von Thailand haben kann. Wenn ihr einen günstigen Roller oder einen (Schnorchel)-Tagestrip auf nahegelegene Inseln buchen wollt, auch das ist bei J&D möglich.
Apropos Roller - das Fahren ist selbst für erfahrene Biker schon teilweise riskant, da sich Asphalt, Sand und Schotter oder Erde ohne Vorankündigung eine abwechselndes Stelldichein geben - so don´t drink and drive - ist wirklich teilweise am Anfang sehr gewöhungsbedürftig.

Zum tauchen: Getestet natürlich die zum Buffalo Bay gehörende Tauchbasis, aufgrund des Alters natürlich top und nagelneu ausgestattet mit besten Scubapro Equipment, 1 Speedboat für lokale Dives und einen mittelgroßen Liveaboard Schiff für die weiteren Touren zu Surin und Co. Da der Inhaber der Basis nur begleitenden Tauchcharacter hat, könnt Ihr nur hoffen das ein ausgebildeter PADI-Instructor gerade vor Ort ist, mit dem Ihr dann auch Ausbildungen vornehmen könnt, wir hatten das Glück und es war gerade ein Deutscher Dive-Master eingestellt worden. Wäre als ganz sinnvoll, sofern dieser nicht vorhanden ist, das wenigsten ein erfahrener Dive-Guide mit vor Ort ist, dann brauch man sich auf o.g. Alternative nicht zu beschränken - es wird halt russisch getaucht :-)
Allerdings hat das auch den Vorteil, das der Servic meist perfektist, vom aufrödeln bis hin zum waschen und schleppen wird einem alles abgenommen !! In diesem Sinne kann man direkt ab zum Deko-Beer !!

Zu den Tauchgebieten ansich: Vergesst Payam Island - hier kann man allenfalls zum warm werden mal 1 Dive als Local Dive absolvieren, die Riffe dazu sind zwar vorhanden, aber die Sicht ist selten mehr als 5 m. Also lieber mit dem Liveaboard raus zu den Tagestouren (3-4 Dives 6000-7000 Baht).
Abfahrt vom Buffalo Bay ist schon um ca. 6 am - Rückkehr erst gegen 11-12pm (da die Fahrten bis Surin und Co. oneway alleine schon um die 4 h dauern) - alle anderen Resorts der Insel können sich aber auch ohne weiteres für dies Tour einbuchen, teilweise mit Pick up. Oft werden dann die weltbekannten Spots wie Richelieu Rock und Surin Island kombiniert, so das man schon am 1 Dive Tag beides abtauchen kann. Termine sind leider nie fix, sondern hängen davon ab, wieviele Taucher sich rund um die Insel für so einen Trip anmelden, also können diese Trips schon mal Glückssache sein, wenn man nicht gerade mit einer Truppe von 4 Dive-Pax oder mehr unterwegs ist. Ebenso wird Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bei den Tauchzusagen nicht sooo ernst genommen - ok take it easy - ist halt nicht die deutsche Zuverlässigkeit. Wer aber mal die Surin und Co abseits von mehrtägigen Liveaboard kennenlernen will ist hier genau richtig.
Wer also mal Richtung Surin und Burma will, hat hier noch einen wirklich ursprünglichen Thailandischen Charackter mit leichter Burmanote. Nicht umsonst sagen alle auf der Insel Lebenden, das dies bei anderen bekannteren Inseln schon längst überholt ist und hier schon wirklich einzigartig ist - kann man nur hoffen, das Payam und Co noch ein wenig weiter in diesem aufstrebenden Dornrösschen Schlaf bleiben .... in diesem Sinne

.... Viel Spaß und Gut Luft und lernt vorher ein paar Brocken burmesisch ....

 

 

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